Zum Inhalt springen
30.04.2021

Barocke Münsterkrippe in Neumarkt gibt sich festlich

Foto: Josef Wittmann

Neumarkt (dbnm) - Die Ganzjahreskrippe im Münster St. Johannes zeigt im Wonnemonat Mai traditionell die Szene der "Hochzeit von Kana", selbst wenn das pfarrliche Leben derzeit ganz unter dem Eindruck der Priesterweihe und Nachprimiz von Pastoralpraktikant Michael Krämer steht.

Ein versteckter Hinweis dazu findet sich bei der Aufschrift auf der Kreidetafel des „Kana-Wirts, erklärt augenzwinkernd Krippenpfleger Josef Wittmann. Das Krippenbild selbst zeigt Jesus, wie er nach der Überlieferung des Johannesevangeliums sein erstes Wunder vollbringt: Die Verwandlung von Wasser in Wein. 

Die Münsterkrippe geht auf die Jesuiten zurückn, die 1622 im Rahmen der Gegenrformation nach Neumarkt kamen. 2006 tauchten die Figuren schließlich wieder auf. Als damals der Straubinger Krippenpfleger Franz Karl, ein Spezialist für jesuitische Krippen, nach Neumarkt kam, wurden ihm die 21 Köpfe gezeigt, die in der Sakristei die Jahrhunderte überdauert hatten. Er schätzte, dass die Figuren etwa 80 bis 100 Zentimeter groß waren, also im sogenannten „Jesuitenmaß“ hergestellt worden waren - also in der übliche Größe für die Krippenfiguren der Jesuiten.

Die nächsten Termine

Derzeit kein Kalendereintrag vorhanden