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20.10.2025

Weltmissionssonntag: Solidarität mit Menschen in Myanmar und auf den Philippinen

Auf der philippinischen Insel Mindanao kämpfen indigene Gemeinschaften gegen staatliche Enteignung und das Vergessen ihrer Kultur. Foto: Jörg Böthling/missio München

Eichstätt. (pde) – Zur Unterstützung von Projekten des katholischen Hilfswerks missio in Myanmar und auf den Philippinen rufen die deutschen Bischöfe am Weltmissionssonntag, 26. Oktober, auf. Unter dem Leitwort „Hoffnung lässt nicht zugrunde gehen“ (Röm 5,5) greift der Sonntag der Weltmission das Motto des Heiligen Jahres auf.

Die diesjährige missio-Aktion richtet den Blick auf die Kirche in Myanmar und auf den Philippinen. In einer Welt, in der vieles ins Wanken gerät, erinnern die Projektpartner von missio an die unerschütterliche Kraft christlicher Hoffnung.

In Myanmar steht die Kirche an der Seite von Millionen Menschen, die vor Bürgerkrieg und Unterdrückung fliehen mussten. „Mit ihrer sozialpastoralen Arbeit schenkt sie den Geflüchteten Hoffnung, auch wenn die Situation ausweglos erscheint. Auf den Philippinen kämpft die Kirche gegen Armut, Unrecht und Gewalt. Sie setzt sich für Menschenrechte und die Bewahrung der Schöpfung ein, leitet Schulen in Slums und geht an die Ränder der Gesellschaft. So wird die Kirche zur Stimme der Entrechteten, die unter menschenunwürdigen Bedingungen leben“, schreiben die Bischöfe in ihrem Aufruf.

Der Weltmissionssonntag stehe für eine Welt, in der Hoffnung und Menschlichkeit stärker seien als Hass und Verzweiflung. Die Solidaritätskollekte, die in den Sonntagsgottesdiensten durchgeführt wird, „ermöglicht konkrete Unterstützung von Menschen, die sich aus dem Glauben heraus für andere einsetzen – überall dort, wo Menschen Gefahr laufen, die Hoffnung auf eine lebenswerte Zukunft zu verlieren“, so die Bischöfe weiter.

Der Monat der Weltmission ist die größte Solidaritätsaktion der Katholikinnen und Katholiken weltweit und findet traditionell im Oktober statt. In den bayerischen (Erz-) Diözesen und im Bistum Speyer berichten derzeit Gäste aus den Philippinen über die Arbeit der Kirche in ihrer Heimat. Ihr Engagement für Menschenrechte gilt als lebendiges Hoffnungszeichen.

 


Kirche als Verteidigerin der Menschenrechte

Die Philippinen sind – neben dem deutlich kleineren Osttimor – der einzige mehrheitlich katholische Staat Asiens. Mit den spanischen Eroberern kam vor über 500 Jahren das Christentum ins Land. Bis heute ist die Kirche ein bedeutender gesellschaftlicher und politischer Akteur: Rund 80 Prozent der etwa 115 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner gehören der römisch-katholischen Kirche an.

Angesichts weitverbreiteter Armut und sozialer Ungerechtigkeiten hat die Kirche immer wieder mahnend ihre Stimme erhoben – etwa beim Sturz des Diktators Ferdinand Marcos 1986 oder zuletzt gegen das autoritäre Regime von Rodrigo Duterte.

Doch die Menschenrechtslage bleibt angespannt: Armut, Gewalt, Drogenmissbrauch, Kinderprostitution, Einschränkungen der Pressefreiheit und politische Repressionen prägen das Land. Besonders auf der Insel Mindanao kommt es häufig zu Landraub und blutigen Konflikten mit der indigenen Bevölkerung.

Gerade deshalb versteht sich die katholische Kirche auf den Philippinen weiterhin als Verteidigerin der Menschenrechte. Sie tritt ein für Gerechtigkeit und soziale Gleichheit und prangert Missstände öffentlich an – ein starkes Zeichen christlicher Hoffnung in schwierigen Zeiten.

Die nächsten Termine

Samstag, 06. Dezember
22.30 Uhr
Kulinarischer Filmabend im Schloss Hirschberg
Ort: Bistumshaus Schloss Hirschberg
Veranstalter: Diözesanbildungswerk Eichstätt: Bereich Altenbildung
Mittwoch, 10. Dezember
18.30 Uhr
BDKJ Regionalversammlung Region Oberpfalz
Ort: Heilig Kreuz Neumarkt
Veranstalter: BDKJ Region Oberpfalz
Sonntag, 14. Dezember
16.00 Uhr
Abschluss der Neumarkter Krippenausstellung
Ort: Reitstadel Neumarkt
Veranstalter: Katholische Erwachsenenbildung (KEB) Neumarkt-Roth-Schwabach
Freitag, 19. Dezember
19.00 Uhr
Ankerstunde
Ort: Pfarrrkirche St. Elisabeth Postbauer-Heng
Veranstalter: Pfarrei Postbauer-Heng - "Tragwerk 7"
Sonntag, 21. Dezember
18.00 Uhr
Mitmach-Konzert
Ort: Pfarrrkirche St. Elisabeth Postbauer-Heng
Veranstalter: Pfarrei Postbauer-Heng - "Tragwerk 7"
Montag, 05. Januar
18.00 Uhr
Kalendergeschichten – Lesung mit Brecht & Wein Im Rahmen von Tragwerk7
Ort: Pfarrrkirche St. Elisabeth Postbauer-Heng
Veranstalter: Katholische Erwachsenenbildung (KEB) Neumarkt-Roth-Schwabach
Dienstag, 06. Januar
15.00 Uhr
Kirche mobil
Ort: Spielplatz Deininger Siedlungsgebiet
Veranstalter: Pfarrverband Deining
Samstag, 24. Januar
09.00 Uhr
Dekanatsforum der Dekanate Neumarkt und Habsberg
Ort: Kolpingshaus Johanneszentrum
Veranstalter: Bischöfliche Dekanate Neumarkt und Habsberg
Samstag, 31. Januar
19.00 Uhr
"Im Hier und Jetzt" - Eröffnungsgottesdienst der Woche für Paare - Marriage Week
Ort: Hofkirche Neumarkt
Veranstalter: KEB, EBW, EFL-Beratungsstelle Neumarkt, Pfarrei Hofkirche Neumarkt und Evang.-Luth. Dekanatsbezirk Neumarkt